Elektrische Energieautonomie bis 2030

Bereits Ende März stellte der Bundesverband Photovoltaic Austria sein Konzept für die Umsetzung des 100.000 Dächer- und Speicherprogramms vor, um als Leitfaden für das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) verwendet zu werden.

 

15 Gigawatt Photovoltaik

Von Seiten der Regierung wurde das nachhaltige Ziel festgelegt, bis zum Jahr 2030 bilanziell 100 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen. Um dieses Ziel erfüllen zu können, umfasse der Beitrag der Solarenergie circa 15 Gigawatt installierte Leistung.

Quelle: Bundesverband PHOTOVOLTAIC AUSTRIA

Um diese 15 GW installierte Leistung zu schaffen, wäre ein Ausbau von jährlich 1.800 MW notwendig. Dies entspricht in etwa der zehnfachen Leistung, welche bisher jährlich installiert wird. Damit diese Ziele erreicht werden können, ist eine Änderung der Rahmenbedingungen in Richtung optimal ausgerichteter Förderschienen notwendig. Das derzeit ausgeführte Fördersystem ermöglichte einen stabilen, moderaten Zuwachs von Photovoltaik, jedoch reicht es nicht aus, um das Vorhaben der Regierung umzusetzen.

Dafür sieht der Bundesverband Photovoltaic Austria folgende Punkte vor:

  • Einfache Handhabung und Entbürokratisierung
  • PV in Bauvorgaben berücksichtigen
  • Laufendes Monitoring des PV Zubaus und Anlagenregister
  • Neue Betriebs- und Finanzierungskonzepte
  • Bewusstseinsbildung und Ausbildung

Für Gewerbe, Industrie, Investoren aber auch Endkunden ist es besonders wichtig, dass die Möglichkeit geschaffen wird, langfristig und wirtschaftlich zu planen. Dazu gehört auch, dass die bürokratischen Wege, welche bis zur Errichtung einer PV-Anlage getätigt werden müssen, vereinfacht bzw. zum Teil abgeschafft werden.

 

Förderung von PV-Anlagen

Eine weitere relevante Forderung des Bundesverbands Photovoltaic Austria betrifft die Förderung von PV-Anlagen, Stromspeichern und Energie-Management-Systemen. Für die Photovoltaik werden zwei Förderarten vorgeschlagen. Kleinanlagen sollen mit Investitionszuschüssen und Großanlagen mit variablen Markprämien gefördert werden. Bei Stromspeichern soll es bei Investitionszuschüssen bleiben, jedoch mit einer Abstufung der Förderhöhe für größere Speicher. Genauso sollen Energie-Management-Systeme mit Investitionszuschüssen gefördert werden, weil diese durchaus einen Beitrag zur Energieeinsparung liefern.

Das gesamte PVA-Konzept steht auch online zur Verfügung.
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