10 Tipps um effektiv Heizkosten zu sparen

Der Winter ist bereits in vollem Gange und die Heizungen laufen auf Hochtouren – das kann leider ganz schön teuer werden, wenn die Heizung zum Energiefresser wird! Damit Ihnen ab jetzt mehr von Ihrem Weihnachtsgeld bleibt, haben wir von Stromify heute die besten Tipps für Sie, mit denen Sie Ihr Heim warmhalten und in Zukunft trotzdem Kosten sparen. Ein weiterer wichtiger Schritt hin zur privaten Energieautonomie 😊

 

  1. Die richtige Temperatur wählen

Je nach Zimmer gibt es unterschiedliche Idealtemperaturen. Spezielle an den Heizkörpern angebrachte Thermostatventile, helfen dabei, die jeweils gewünschte Temperatur zu erreichen (siehe auch Tipp 2). Im Schlafzimmer darf es jedenfalls ein paar Grad weniger haben (17-18 °C) als in den anderen Wohnräumen (20 °C). Ausnahmen stellen Badezimmer und Kinderzimmer dar, wo ein paar Grad wärmer durchaus angenehm sind (22-23 °C). Dazu kommt, dass wir uns schnell an Temperaturen anpassen. Also lieber einen Pullover und ein zusätzliches Paar Socken anziehen, anstatt permanent auf 25 °C zu heizen 😉

 

  1. Heizung früher abschalten

Wir empfehlen eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Schlafengehen schon mal die Heizung abdrehen. Die Heizkörper geben dann noch einige Zeit Wärme ab.

 

  1. Programmierbarer Thermostat

Der Vorteil dieser Temperaturregler ist, dass Sie Ihre Heizkörper nach Belieben regeln und timen können. So wird nachts die Temperatur mittels Zeitschaltuhr auf z.B. 17 °C abgesenkt und eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Aufstehen wieder mit dem Heizen begonnen. Mittlerweile gibt es auch schon smarte Heizsysteme, die Sie mit einer App von unterwegs aus regeln können. Bestehende Heizungen können meist einfach mit solchen Geräten nachgerüstet werden.

 

  1. Heizkörper freistellen

Achten Sie darauf, dass Ihre Heizkörper nicht von Möbeln verstellt oder schweren Vorhängen verdeckt werden. Nur so kann sich die Wärme effizient im Raum ausbreiten.

 

  1. Stoßlüften

Vermeiden Sie dauergekippte Fenster! Das stört den Heizprozess, während gleichzeitig nur wenig Frischluft im Wohnraum zirkulieren kann. Lüften Sie besser mehrmals am Tag für einige Minuten und das bei weit geöffneten Fenstern. Das sorgt für einen vollständigen Luftaustausch, ohne das Zimmer auszukühlen, und vermeidet Schimmelbildung.

 

  1. Fenster und Türen

Dichten Sie Ihre Fensterrahmen und Türen mit Dichtungsband aus dem Baumarkt ab. Auch Zugluft-Stopper können ungewünschten Durchzug eindämmen. Weiters sollten Sie Türen zu wenig beheizten Räumen stets geschlossen halten. Das verhindert einen unnötigen Wärmeaustausch und die Bildung von Kondenswasser.

 

  1. Heizkörper entlüften

Wenn sich in Heizkörpern Luft ansammelt, kann das heiße Wasser nicht mehr richtig zirkulieren – die Heizkörper beginnen zu gluckern und bleiben kalt. Entlüften Sie daher Ihre Heizkörper mit einem speziellen Entlüftungsschlüssel und stellen Sie so die optimale Wärmeleistung wieder her.

 

  1. Passive Wärme nutzen

Jalousien können dabei helfen, die Wärme besser im Raum zu halten. Gerade in wenig genutzten Zimmern kann es sich lohnen, den Wohnraum tagsüber zu verdunkeln.

 

  1. Heizanlage warten lassen

Gerade bei älteren Heizsystemen ist es empfehlenswert, hin und wieder einen Experten kommen zu lassen, der alles genau unter die Lupe nimmt, gegebenenfalls regelungstechnische Einstellungen vornimmt und Verschleißteile austauscht.

 

  1. Nicht übertreiben

Zu niedrige Temperaturen oder große Temperaturgefälle zwischen den Räumen begünstigen Schimmelbildung. Deshalb mit dem Temperaturdrosseln nicht übertreiben 😉